Ärzte verleihen Nichtraucherschutz-Gütesiegel an BKS Bank
ÖÄK-Präsident Dorner lobt außerordentliches Engagement für die Vorsorge - Rauchfreiheit und Ausstiegshilfen für Raucher vorbildlich
Die BKS Bank mit Unternehmenssitz in Klagenfurt hat die Auszeichnung der österreichischen Ärzteschaft für vorbildlichen Nichtraucherschutz erhalten. Bei der feierlichen Überreichung würdigte Ärztekammerpräsident Walter Dorner das "außerordentliche Engagement der Bank für die Gesundheitsvorsorge", das bei rauchfreien Räumen beginne, aber auch Vorträge zum gesunden Leben und ein umfangreiches Angebot für die Rauchentwöhnung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern enthalte.
"Dass die Initiative der BKS Bank individuelles Coaching für ausstiegswillige Raucherinnen und Raucher anbietet und sogar die Hälfte der Kosten dafür übernimmt, zeigt ein herausragendes Vorsorgebewusstsein der Führungsetage", lobte Dorner bei der Überreichung des begehrten ÖÄK-Nichtraucher-Gütesiegels.
Mittlerweile fast 400 ÖÄK-Zertifikate Österreich-weit
Jeder Beitrag zum Nichtraucherschutz durch Organisationen, Unternehmen oder die Gastronomie zähle doppelt, da Österreich beim Nichtraucherschutz leider immer noch Schlusslicht in Europa sei, so der Ärztekammerpräsident. Dabei zählten Rauchen und Passivrauchen anerkanntermaßen zu den zentralen Gefahren für die Gesundheit. Bis dato wurden 392 Lokale, Organisationen und Unternehmen mit dem Nichtraucherschutz-Gütesiegel durch die Österreichische Ärztekammer ausgezeichnet. Dorner: "Ich hoffe, dass es im kommenden Jahr endlich zu einer klaren Entscheidung für generelle Rauchverbote auch in der Gastronomie kommen wird. Unser Gütesiegel sehen wir bis dahin als Ermunterung für jeden Unternehmer, sich stärker für die Vorsorge zu engagieren."
BKS Bank erfreut – Schutz vor Gesundheitsschäden Intention
"Wir freuen uns sehr, mit dem Zertifikat für vorbildlichen Nichtraucherschutz ausgezeichnet zu werden", so BKS Bank-Vorstand Dr. Herta Stockbauer anlässlich der Zertifikatsverleihung. Die BKS Bank habe 2006 unter dem Motto "Durch die Bank rauchfrei" den Schritt zur Nichtraucherbank gesetzt. Seither dürfe in sämtlichen Bank-Räumlichkeiten nicht mehr geraucht werden. "Wir wollen unsere Mitarbeiter und Kunden vor den schädlichen Auswirkungen des Rauchens und Passivrauchens soweit wie möglich schützen", erklärte Stockbauer die Intention.
Die Maßnahme wird inzwischen auch von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mitgetragen – obgleich es bei der Präsentation des Ziels "Nichtraucherbank" zunächst zahlreiche Widerstände gab. "Uns war klar, dass ein Rauchverbot in allen Räumlichkeiten für die Raucherinnen und Raucher eine Einschränkung bedeutet, wir haben aber nicht damit gerechnet, dass auch viele Nichtraucher unseren Plänen kritisch gegenüber stehen werden", blickte Stockbauer zurück. "Durch umfangreiche Unterstützungsmaßnahmen, wie Vorträge, Kostenbeiträge beim Kauf von Nikotinersatzprodukten, ein Coaching für Aufhörwillige und umfassende Information in der Mitarbeiterzeitung ist es aber gelungen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ins Boot zu holen. Wir sind sehr stolz darauf, dass unser Projekt heute von allen mitgetragen wird", fasste die Vorstandsdirektorin den Erfolg zusammen. Die BKS Bank hat ihren Unternehmenssitz in Klagenfurt und ist in den Bundesländern Kärnten, Stei
ermark, Wien, Burgenland und Niederösterreich sowie im Ausland mit 56 Filialen aktiv.
ÖÄK, 2009-11-19
Druckansicht
|