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Mayer als Bundesobmann der Angestellten Ärzte wiedergewählt

Wiederwahl klarer Auftrag, um weiter für Ambulanzentlastung und attraktive Arbeitsplätze im Spital zu kämpfen

Attraktive Arbeitsplätze im Spital für die junge Generation von MedizinerInnen sind ein zentrales Anliegen von Harald Mayer, dem nun für eine vierte Amtsperiode wiedergewählten Obmann der Bundeskurie Angestellte Ärzte in der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK).

Als Stellvertreter von Mayer wurden Karlheinz Kornhäusl und Harald Penz gewählt. Kornhäusl ist damit als Turnusärztevertreter für seine zweite Amtsperiode bestätigt, Penz als Primarärztevertreter neu.

Die Wiederwahl ist für Mayer ein klarer Auftrag, Kernthemen wie Ambulanzentlastung, Arbeitsbedingungen und Ausbildung den Veränderungen in der Gesellschaft anzupassen und weiterzuführen. Nicht nur die Zeiten ändern sich, junge Ärztinnen - mit stetig steigendem Frauenanteil - haben völlig andere Vorstellungen und Bedürfnisse auf die wir neue Antworten finden müssen, betont Mayer.

Eine engere Vernetzung der Spitäler mit den niedergelassenen Ärzten und damit eine Verlagerung in den niedergelassenen Bereich zur Ambulanzentlastung birgt für Mayer das größte Potential, viele der brennenden Themen der Gesundheitsversorgung zu bewältigen. Er kündigt damit auch eine noch intensivere Zusammenarbeit mit der Bundeskurie der Niedergelassenen Ärzte an.

Junge Menschen wollen heute verstärkt in Teams arbeiten, das gilt für uns Ärztinnen und Ärzte ebenso wie für alle übrigen Gesundheitsberufe im Spital. Nur gemeinsam werden wir die geeigneten Ideen und Strukturen zur Entlastung überbordender Bürokratie und einer Administration, die mehr bremst als hilft, entwickeln können, so Mayer.

Die neue Spitze an der Bundeskurie hat damit klare Prioritäten für die kommende Amtsperiode und wird die Sorgen der jungen Ärztinnen und Ärzte ernst nehmen und den Diskussionsprozess weiter intensivieren. (mh)