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EU-Behörde will Arzneimittelstudien komplett veröffentlichen

Die proaktiven Veröffentlichungen sollen mit Jänner 2014 eingeleitet werden.

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA will ab Anfang 2014 alle von den Herstellern eingereichten Studiendaten von zugelassenen Medikamenten veröffentlichen. Damit würden Daten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Hersteller sind weniger begeistert. Sie befürchten im Worst-Case das Aus ihres Geschäftsmodells.

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Patienten, Ärzte und Turnusärzte - Zufrieden?

Wie Zufrieden sind österreichs Ärzte. Ein Vergleich zwischen Deutschland und Österreich

Es gibt vielerlei Studien über die Befindlichkeiten des Arztes, seine Ansichten betreffend Gesundheitssystem, Zufriedenheit der Situation der Turnusärzte und Patienten. Ein Überblick über die Deutschen bzw. Österreichischen Studien.

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Leben Dicke wirklich länger?

Internationaler Diskurs über Studie, die Übergewicht als Faktor für höhere Lebenserwartung nennt.

Die Studien, wonach man mit Übergewicht höhere Lebenserwartung habe, haben international für Aufsehen gesorgt. Die Weltgesundheits-Organisation (WHO) wiederum bezeichnet in ihrem jüngsten Bericht Übergewicht und Adipositas - bei jungen Menschen - als eine der gravierendsten Probleme, gerade in Schwellenländern. Ein Versuch, Licht ins Dickicht zu bringen.

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Medizintourismus und die EU

Liberalisierung und neue EU-Richtlinien wirken sich auf das Gesundheitssystem aus. Immer mehr Patienten lassen sich dort behandeln, wo Qualität und Preis stimmen. Das betrifft sowohl Operationen, Langzeitbehandlungen, Rehabilitationen als auch Pflege. Die EU sieht deshalb die Einrichtung von nationalen Clearingstellen vor.

Steigendes Interesse an Behandlungen im Ausland nutzen Länder wie Polen und werben mit modernen Kliniken. Tschechien ist bekannt dafür, Zähne zu bleichen, in der Türkei lässt man sich die Nase korrigieren. Für riskante und hochtechnologische Herzoperationen reist man nach Deutschland. Mittlerweile seit 15 Jahren gibt es diese außergewöhnliche Art des Tourismus - Medizintourismus. Anfänglich skeptisch betrachtet, ist Medizintourismus über die Zeit zu einem durchaus lukrativen Wirtschaftszweig herangewachsen.

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Werden Brusttumore zu häufig übersehen?

Mammographie-Screening Programme in Deutschland und Österreich


Deutschland hat 2005 ein umfassendes Mammographie-Programm beschlossen, dessen erste Zahlen nun vorliegen – auch in Österreich startet ein ähnliches Programm. Die Evaluierung beginnt. Die generelle Frage: Wie sinnhaft und in der Kosten-Nutzenrelation sind derartige Mammut-Vorhaben. Ein Zwischenresümee aus Deutschland. Ein Status aus Österreich.

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Kosten für stationäre Krankenhausaufenthalte steigen

Rund 4.000 Euro pro Aufenthalt und Fall in Deutschland –3.500 Euro in Österreich, Verweildauer sinkt.


Ein Krankenhausaufenthalt in Deutschland kostete im vergangenen Jahr 3.960 Euro je Fall - eine Steigerung von 2,5 Prozent im Vergleich zum Jahr 2010. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. In Österreich sind die Kosten etwas niedriger aber nur bedingt vergleichbar, die Kostensteigerungsraten jedoch sind nahezu gleich. Pro stationärem Fall wurden laut Statistik Austria und der Krankenanstaltenstatistik 3.491 Euro verzeichnet. Die durchschnittliche Verweildauer in Österreichs Spitälern beträgt laut OECD 6,6 Tage, in deutschen Krankenhäusern sind es 9,5 Tage – in beiden Ländern mit sinkender Tendenz.

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Alte Menschen ins Ausland?

Pflege ist in Deutschland kaum mehr bezahlbar


Altenheime in Deutschland sind zu teuer. Die Zahl der Menschen, die sich Betreuung und Pflege im Alter nicht mehr leisten können, steigt dramatisch. Das geht aus noch unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Auch in Österreich ist die Alterspflege finanziell nicht abgesichert. Danach ist die Zahl der Empfänger von Hilfe zur Pflege im Jahr 2010 um rund fünf Prozent auf etwa 411.000 Menschen gestiegen. 2009 hatten noch rund 392.000 Leistungen bezogen.

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Gesundheitswirtschaft wächst deutlich stärker als Gesamtwirtschaft

Plus 40% von 2004 bis 2012 in Deutschland

Die Gesundheitswirtschaft ist einer der wesentlichen Dynamos in der Gesamtwirtschaft. Zu dieser Erkenntnis kommt eine Studie des BDI (Bundesdeutsche Industrie). Die Gesamtwirtschaft in Deutschland ist zwischen 2004 und 2010 (ähnliche Zahlen gelten auch für Österreich) um etwa 10% gestiegen, die Gesundheitswirtschaft hingegen um 41%, bei einem Exportanteil von über 70%. Durch die Gesundheitswirtschaft werden zudem deutlich mehr Arbeitsplätze neu geschaffen als in allen anderen Branchen. Die Investitionen sind seit 2004 konstant geblieben sind, während sie beim Gewerbe um 20% eingebrochen sind.

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Die Praxisgebühr im Überblick

Die Zuzahlung in Deutschland im Blickwinkel


Die Praxisgebühr ist eine Zuzahlung in Höhe von 10 €, die Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Deutschland seit 2004 bei ArztInn-, ZahnarztInn- oder PsychotherapeutenInnenbesuchen sowie im kassenärztlichen Notdienst (ärztlicher Notdienst oder Notaufnahme eines Krankenhauses) einmal im Quartal (Vierteljahr) entrichten müssen. Die Gebühr kommt – nach Verrechnung mit den Honoraren der Behandler – den Krankenkassen zugute.

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Ärztestreik trotz Einigung

Tausende Ärzte trotz Milliardenplus beim Honorar auf der Straße


Berlin (dpa) - Trotz einer Honorarerhöhung um gut eine Milliarde Euro haben tausende Ärzte und Angestellte gegen die Preispolitik der Krankenkassen protestiert. Hunderte Mediziner hielten bundesweit ihre Praxen am 10.10 zumindest vorübergehend geschlossen.

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Österreichs KrankenhausärztInnen verdienen zu wenig

ÄrztInnen-Gehälter im europäischen Vergleich: Große Unterschiede bei Arzttypen und innerhalb der Stufen, Spitzenreiter Schweiz und Großbritannien - Österreich Schlusslicht


Das deutsche Krankenhausinstitut (DKI) und die KPMG Unternehmensberatung haben aufgrund der Ärztemangel-Debatte die Gehälter von ÄrztInnen in 8 europäischen Ländern verglichen (kaufkraftbereinigte Nettoeinkommen). Die Analyse ergab ein differenziertes Bild: hohe Gehaltsspreizungen, sowohl über die verschiedenen Arzttypen hinweg als auch innerhalb einer Stufe, höhere Gehälter in ausbildungsschwachen Ländern.

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SmartSenior: Intelligente Lösungen für Senioren von morgen

Ergebnisse des Forschungsprojektes vorgestellt – Telemedizin im Vormarsch, stärkstes Interesse an Gesundheitshemen


Nach 3,5 Jahren Forschung und Entwicklung an einem Projekt von insgesamt 28 Partnern aus Industrie, Wissenschaft und Mittelstand in Deutschland wurden die Ergebnisse von SmartSenior präsentiert. Im Fokus stand die Entwicklung technischer Hilfsmittel für Senioren mit den Schwerpunkten hohe Lebensqualität zu Hause, sichere Mobilität und die Erhaltung der Gesundheit. Das Projekt wurde vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

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Krankenkassen im Online-Visier

Ärzten stellen Ranking im Internet auf – Patienten können Einsicht nehmen


Nicht nur Ärzte, sondern auch deutsche Krankenkassen werden im Internet unter die Lupe genommen. Auf Initiative der Kassenärztlichen Vereinigung können unter http://www.kbv.de/navigator/krankenkassen-navigator.html die 155.000 Kassenärzte und Psychotherapeuten ab sofort die Therapiefreiheit, Service und Bürokratielastigkeit von Krankenkassen bewerten. Daraus soll eine Liste der zehn „besten“ und „schlechtesten“ unter den rund 140 gesetzlichen Krankenkassen entstehen. Das Ranking ist öffentlich und kann von jedem eingesehen werden.

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Ärztestreik in Deutschland vorerst abgewendet

Annäherung zwischen Kassen und Medizinern - angedrohte Proteste und Praxisschließungen ausgesetzt


Der Honorarstreit zwischen Ärzten und Krankenkassen in Deutschland erreichte vor wenigen Tagen seinen Höhepunkt. Die Mediziner hatten ursprünglich 3,5 Milliarden Euro mehr Honorar gefordert, die Kassen boten nach einer Schlichtung lediglich 270 Millionen Euro an. Nach den angedrohten Praxisschließungen, liegt nun ein neues Angebot vor. Die Verhandlungen sind auf Anfang Oktober verschoben und damit auch der Ärztestreik vorerst abgewendet.

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Deutschlands Gesundheitssystem am Prüfstand

Wie sinnvoll sind Leistungen außerhalb der kassenärztlichen Versorgung bei gesetzlich versicherten PatientInnen?


Das deutsche Gesundheitssystem zählte bis vor kurzem zu einem der besten aber auch teuersten weltweit. Innerhalb der letzten drei Jahre ist Deutschland jedoch in der Rangliste des europäischen Gesundheitskonsumenten-Index (EHCI) vom sechsten auf den vierzehnten Platz abgestürzt. Leistungseinbrüche, politische Fehlentscheidungen, mangelnde Transparenz für Patienten, wie beispielsweise die aktuelle Debatte um individuelle Gesundheitsleistungen, aber auch Unzufriedenheit bei der Entlohnung der Ärzte, könnten Gründe dafür sein.

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CIRS - aus Fehlern lernen

Mehr Qualität in der Versorgung, mehr Sicherheit für die PatientInnen

 

Startschuss in Österreich für ein bundesweites Fehlerberichts- und Lernsystem - CIRS. Das neue System, das zunächst im Rahmen einer einjährigen Pilotphase getestet werden soll, dient der Erkennung und der Auswertung von Fehlern oder sog. „Beinahe“-Fehlern bei der medizinischen Versorgung von Patientinnen und Patienten. Ziel ist es, sowohl die Qualität in der medizinischen Versorgung, als auch die Sicherheit für die Patientinnen und Patienten zu erhöhen. Durch eine Kooperation mit den unterschiedlichen Partnern im Gesundheitswesen ist gewährleistet, dass das Projekt im Sinne aller Beteiligten auf eine breite Basis gestellt wird.

 

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Perspektiven des Österreichischen Gesundheitssystems

Gesundheitspolitisches Konzept der Österreichischen Ärztekammer

 

Das österreichische Gesundheitswesen und dessen Finanzierung sind sozial ausgerichtet und beruhen auf den Prinzipien der Solidarität und Subsidiarität. Dabei handelt es sich um Grundsätze, die Eigenleistung und Eigenverantwortung nicht ausschließen. Diese beiden Komponenten sind sogar als wesentliche Bestandteile des Systems zu betrachten. Ziel einer nachhaltigen Reform des österreichischen Gesundheitswesen muss sein, auch in Zukunft allen Versicherten und Mitversicherten einen gleichen Zugang zu einer medizinischen Versorgung auf hohem medizinischen Niveau, außerdem den Ärzten bei ihrer Berufsausübung die Wahrung ihrer ethischen Grundsätze und Unabhängigkeit zu sichern. Ärzte aus medizinischer Kompetenz und Politiker aus gesundheitspolitischer Kompezenz - und nicht mehr Ökonomen - haben über das Maß der medizinischen Leistungen für die Patienten zu entscheiden. Die Erhaltung und die Wiederherstellung der Gesundheit sind Aufgabe und Verantwortung der Ärzteschaft.

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