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Ärztekammer zu ELGA: Verfassungs-Gerichtshof wird fehlinterpretiert

 

Keine Sachentscheidung des Höchstgerichtes – Probleme bei Einführung

 

Ob ELGA verfassungskonform sei, bleibe nach wie vor ungeklärt. Jede andere Darstellung sei eine irreführende Fehlinterpretation des Verfassungsgerichthof-Beschlusses über eine einschlägige Beschwerde, hieß es Freitag aus der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK). Indes weist ÖÄK-Präsident Artur Wechselberger auf die Probleme bei der Einführung des elektronischen Gesundheitsaktes hin. Viele Fragen seien ungeklärt, die Brauchbarkeit im professionellen Medizinbetrieb nach wie vor nicht sichergestellt.

Die Ärztekammer dränge seit Jahren auf eine patienten- und ärztefreundliche Anwendbarkeit. Bis heute fehle jedoch die dazu notwendige elektronische Dokumentenarchitektur. Damit gebe es noch immer keine brauchbare medizinische Suchfunktion. Vielfältige technische Schwierigkeiten führten darüber hinaus zu erheblichen Verzögerungen bei der Einführung. Ebenso offen sei die Finanzierung. Wechselberger: „Bei ELGA handelt es sich um ein öffentliches Infrastrukturprojekt, daher muss die Finanzierung auch durch die öffentliche Hand erfolgen."

26.02.2016

 


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