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ÖÄK: Bewegungsprogramme im Kindergarten nicht aufs Spiel setzen

Szekeres: Politik muss Ressourcen für Gesundheitserziehung schaffen

Mit Sorge reagierte der Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Thomas Szekeres, auf die auch gesundheitspolitisch relevanten Folgen des akuten Personalmangels in heimischen Kindergärten. Aus ärztlicher Sicht brauche es v.a. regelmäßige Bewegungseinheiten, inbesondere bei den Kleinsten, so Szekeres am Freitag in einer Aussendung.

Die Politik setze jedoch eine flächendeckende Gesundheitserziehung aufs Spiel, indem sie sich in gewohnter Manier auf die unbedingte Einsatzbereitschaft von Einzelnen verlasse. „Angesichts von Gruppen mit bis zu 25 Kindern ist jeder Pädagogin Hochachtung zu zollen, die mit den Kindern turnt oder für Bewegung sogar ins Freie geht. Denn insbesondere vor dem Hintergrund der gestiegenen Sicherheitsanforderungen müssen die einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine sehr hohe Verantwortung übernehmen."

Dabei sei es, so der ÖÄK-Präsident, ganz klar Aufgabe der Politik, für Arbeitsbedingungen zu sorgen, die es den Pädagogen ermöglichen, Kinder an einen gesunden Lebensstil heranzuführen. Schließlich habe man sich schon vor Jahren auf ressortübergreifende Gesundheitsziele geeinigt und zudem einen klaren Schwerpunkt auf Gesundheit bzw. Gesundheitsförderung in Bildungseinrichtungen gelegt – entsprechend den langjährigen Forderungen der Österreichischen Ärztekammer.

Szekeres: „Aus ärztlicher Sicht kann man es einfach nicht oft genug sagen: Kinder, die sich regelmäßig bewegen und mit gesunder Ernährung auch in Kindergarten und Schule aufwachsen, haben ein geringeres Risiko schwerwiegender Erkrankungen im Erwachsenenalter."


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