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ÖÄK-Szekeres: Gesundheitsreformen nur gemeinsam mit der Ärzteschaft

Sozialversicherungs-Gipfel ohne Dialog mit der Ärztekammer ist ein Fehler

Der für Donnerstagvormittag anberaumte Sozialversicherungsgipfel der Regierung im Bundeskanzleramt ohne Ärztekammer sei nicht nachzuvollziehen, sagt Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres. „Reformen ohne gemeinsamen Dialog mit der Ärzteschaft sind ein Fehler", sagt Szekeres. „Es ist, als würde man Menschen ohne Ärzte versorgen wollen".

An dem „Sozialversicherungs-Gipfel" nehmen von Sozialpartnerseite Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl, ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian, Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer, Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Moosbrugger und Hauptverbandschef Alexander Biach teil.

„Es ist lobenswert, dass sich die Regierung endlich der brennenden Themen im Gesundheitssystem annimmt, vor denen die Ärztekammer schon seit langem warnt und nicht müde wird zu betonen", sagt der ÖÄK-Präsident. „Überfüllte Spitalsambulanzen, Pensionierungswelle der Hausärzte, Zulauf der Patienten bei Wahlärzten, Aufwertung der Kassenstellen, Stärkung der Primärversorgung, das sind alles Themen, die die Ärztekammer seit Jahren immer wieder anspricht", sagt Szekeres. „Die ärztliche Versorgung ist der Kernprozess unseres Gesundheitswesens und die Ärztekammer ist Sozialpartner und Systempartner. Uns jetzt beim Sozialversicherungsgipfel nicht mit am Tisch zu haben, ist ein Fehler".


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