Nichtraucherschutz in Österreich Nichtraucherschutz in Österreich

Die Österreichische Ärztekammer macht sich seit Jahren für sinnvollen Nichtraucherschutz und ein generelles Rauchverbot stark. Nachstehend finden Sie unter anderem Tipps und Tricks, wie man zum Nichtraucher wird sowie Links zu Online-Petitionen, zum Rauchertelefon und zu einem Infofolder für Patienten. Zusätzlich können Sie sich darüber informieren, welche Betriebe von der ÖÄK bereits für vorbildlichen Nichtraucherschutz ausgezeichnet wurden.

Unterstützungserklärung für ein Volksbegehren

Wollen Sie sich für den generellen Nichtraucherschutz in der österreichischen Gastronomie engagieren?
Dann unterzeichnen Sie jetzt unter www.nichtraucheninlokalen.at

Rauchertelefon

Für Fragen, Information und Beratung rund ums Thema Rauchstopp und Nichtrauchen steht Ihnen das "Rauchfrei Telefon" unter der Nummer 0800 810 013 zur Verfügung.

Tipps und Tricks für den Ausstieg

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Patientenfolder

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Raucherentwöhnungstherapie

Ärztinnen und Ärzte in Österreich mit Spezialausbildung in der Raucherentwöhnungstherapie

Initiative Ärzte gegen Raucherschäden

www.aerzteinitiative.at

Unternehmen mit ÖÄK-Zertifikat für Nichtraucherschutz

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Nichtraucherkampagne der EU

         

Auszeichnungen der ÖÄK für Nichtraucherlokale und -Organisationen Auszeichnungen der ÖÄK für Nichtraucherlokale und -Organisationen

Bester Nichtraucherschutz: Ärzte zeichnen Unternehmen Miele aus

Haushaltsgerätehersteller Miele erhält das begehrte ÖÄK-Zertifikat – ÖÄK-Chef Dorner: „Mutiger Schritt, der Schule machen sollte"

Die Österreichische Ärztekammer hat heute den Haushaltsgerätehersteller Miele (Österreich) für vorbildlichen Nichtraucherschutz ausgezeichnet. In den Räumlichkeiten der Unternehmenszentrale in Salzburg-Wals, aber auch in den Verkaufsräumen in Wien, Graz und Innsbruck herrscht seit März 2007 ein generelles Rauchverbot. „Damit hat die Firma Miele ein klares Signal für den Gesundheitsschutz seiner Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gesetzt und sich mutig zum konsequentesten und wichtigsten Schritt medizinischer Vorsorge bekannt", erklärte ÖÄK-Präsident Walter Dorner anlässlich der Verleihung des ÖÄK-Gütesiegels. Er wünsche sich, dass das Beispiel auch in jenen anderen großen Unternehmen Österreichs Schule mache, die sich bisher von Raucherräumen noch nicht vollständig trennen könnten. Die rund 400 MitarbeiterInnen des Unternehmens seien aus ärztlicher Sicht zu beglückwünschen: Sie seien nirgendwo in den Miele-Räumlichkeit en unfreiwillig gesundheitsschädlichem Tabakqualm ausgesetzt.

Dorner bekräftigte in diesem Zusammenhang die ärztlichen Warnungen vor der gesundheitsschädigenden Wirkung von Zigaretten sowohl für RaucherInnen als auch für PassivraucherInnen. „Weil der Feinstaub der Zigaretten besonders winzige Partikel enthält, kann er sich auch im Körper gut verbreiten und ihn schädigen. Darüber hinaus enthält der so genannte Nebenstromrauch vielfältige Schadstoffe. Passivraucher sind damit ebenfalls in erhöhtem Maß gefährdet, an Herz-Kreislaufkrankheiten oder Krebsleiden zu erkranken. Im stark verrauchten Arbeitsumfeld kann es zu einer Verdoppelung von Lungenkrebs und koronaren Herzkrankheiten kommen", warnte der ÖÄK-Präsident.

„Als sozial engagiertes Unternehmen war es uns ein Anliegen, unsere MitarbeiterInnen von den gesundheitlichen Vorteilen des Nichtrauchens zu überzeugen. Ein wesentlicher Schritt dazu war, dass wir mit Abschluss der Generalsanierung unserer Zentrale in Wals bei Salzburg alle Standorte in Österreich innerhalb der Gebäude zur rauchfreien Zone erklärt haben", berichtete Miele-Österreich-Geschäftsführer Josef Vanicek anlässlich der Verleihung des ÖÄK-Gütesiegels. Viele MitarbeiterInnen hätten dies zum Anlass genommen, den Zigarettenkonsum erheblich einzuschränken bzw. ganz aufzugeben. „Jedenfalls genießen nunmehr alle das angenehme Raumklima in unseren Gebäuden", so Vanicek abschließend.