Nichtraucherschutz in Österreich Nichtraucherschutz in Österreich

Die Österreichische Ärztekammer macht sich seit Jahren für sinnvollen Nichtraucherschutz und ein generelles Rauchverbot stark. Nachstehend finden Sie unter anderem Tipps und Tricks, wie man zum Nichtraucher wird sowie Links zu Online-Petitionen, zum Rauchertelefon und zu einem Infofolder für Patienten. Zusätzlich können Sie sich darüber informieren, welche Betriebe von der ÖÄK bereits für vorbildlichen Nichtraucherschutz ausgezeichnet wurden.

Unterstützungserklärung für ein Volksbegehren

Wollen Sie sich für den generellen Nichtraucherschutz in der österreichischen Gastronomie engagieren?
Dann unterzeichnen Sie jetzt unter www.nichtraucheninlokalen.at

Rauchertelefon

Für Fragen, Information und Beratung rund ums Thema Rauchstopp und Nichtrauchen steht Ihnen das "Rauchfrei Telefon" unter der Nummer 0800 810 013 zur Verfügung.

Tipps und Tricks für den Ausstieg

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Patientenfolder

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Raucherentwöhnungstherapie

Ärztinnen und Ärzte in Österreich mit Spezialausbildung in der Raucherentwöhnungstherapie

Initiative Ärzte gegen Raucherschäden

www.aerzteinitiative.at

Unternehmen mit ÖÄK-Zertifikat für Nichtraucherschutz

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Nichtraucherkampagne der EU

         

Auszeichnungen der ÖÄK für Nichtraucherlokale und -Organisationen Auszeichnungen der ÖÄK für Nichtraucherlokale und -Organisationen

Vorbildlicher Nichtraucherschutz: Ärzte verleihen Auszeichnung an „NORDSEE Österreich"

ÖÄK würdigt „herausragende Gesundheitsinitiative" der Fischrestaurant-Kette - Dorner: „ nicht nur gesundes Essen, sondern auch gesunde Luft bei ‚NORDSEE'"

Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) hat heute ihre Auszeichnung für vorbildlichen Nichtraucherschutz an die Restaurant-Kette „NORDSEE" verliehen. Diese hatte vor acht Monaten aus eigenem Antrieb ein generelles Rauchverbot in ihren Räumlichkeiten eingeführt. In Zeiten des anhaltenden Widerstands gegen strenge Nichtraucherregelungen gehöre eine „ordentliche Portion Zivilcourage dazu, sich so eindeutig positiv zum Nichtraucherschutz der Gäste und MitarbeiterInnen zu bekennen. Das ist eine wichtige, herausragende Initiative für die Gesundheitsvorsorge, für die das NORDSEE Management die Hochachtung der Ärztinnen und Ärzte hat", würdigte ÖÄK-Präsident Walter Dorner das Engagement der Restaurant-Kette anlässlich der Übergabe der Urkunde an NORDSEE Österreich Marketing-Chefin Margareta Seiser.

Er freue sich über jeden Gastronomen und jeden Betrieb, der sich unerschrocken und eindeutig für den Nichtraucherschutz engagiere und hoffe auf noch mehr Engagement in Österreich, so der ÖÄK-Chef. Dorner: „Ich glaube, dass das Thema generelles Rauchverbot nicht mehr aufzuhalten ist. In ganz Europa setzt sich dieser Gesundheits-Gedanke durch und Vorreiter wie NORDSEE setzen in Österreich Zeichen, die schon bald immer mehr Nachahmer finden werden. Dafür sind wir Ärzte dankbar."

"Der langjährige Trend in der Bevölkerung zu einem wachsenden Gesundheits- und Ernährungsbewusstsein wird immer wichtiger. NORDSEE bietet seinen Kunden mit Fischen und Meeresfrüchten von höchster Qualität ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis und gesunden Genuss.

Aus diesem Grund war und ist es uns wichtig, dazu das passende, von der Mehrheit der Gäste gewünschte rauchfreie Umfeld zu bieten", erklärte NORDSEE Marketing-Chefin Seiser, die die Urkunde aus der Hand des ÖÄK-Präsidenten entgegen nahm. "Meer frische Luft!" -- so der Titel der NORDSEE Nichtraucherinitiative -- sei die logische Konsequenz auf die Wünsche der Kunden gewesen. „Und nach rund acht Monaten "Meer frische Luft" haben wir zahlreiche Kundenrückmeldungen, dass sie die rauchfreien NORDSEE Filialen sehr schätzen und die Speisen nunmehr doppelt genießen", freut sich Seiser.

Die Österreichische Ärztekammer und die Landesärztekammern setzen sich seit Jahren vehement für den Nichtraucherschutz – auch in der Gastronomie – ein und fordern ein generelles Rauchverbot. Österreich gilt hinsichtlich seiner Maßnahmen für einen effektiven Nichtraucherschutz als Schlusslicht in Europa. Dabei rauchen 2,3 Millionen Menschen, alle zweieinhalb Stunden stirbt ein Mensch an Lungenkrebs. Österreich hat auch die höchsten Zahlen jugendlicher Raucher, besonders negativ steigt die Zahl der rauchenden Mädchen bis 15. Die Gesundheitsgefährdung durch Zigarettenrauch wird von Ärztinnen und Ärzten mindestens genauso hoch wie die Gefährdung durch Feinstaub eingestuft. Da auch regelmäßiges Passivrauchen als karzinogen gilt, ist ein strenges Rauchverbot ein besonders wirksamer Arbeitnehmerschutz und auch ein besonders wirksamer Schutz für unbeteiligte Nichtraucher – etwa Lokalbesucher.

2007 wurden auch der Österreichische Alpenverein und das Wiener Restaurant „Regina Margherita" mit der ÖÄK-Nichtraucherschutz-Auszeichnung bedacht.