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null COVID-19: ÖÄK-Präsident ruft Geheilte zu Plasmaspenden auf

Mit einer einfachen und völlig ungefährlichen Plasmaspende können von COVID-19 Genesene viele Leben retten, betont Thomas Szekeres, Präsident der Österreichischen Ärztekammer.

Es gibt derzeit in Österreich schon über 15.000 Menschen, die von einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus genesen sind. Diese Menschen können nun einen wesentlichen Beitrag leisten, um Leben zu retten, betont Thomas Szekeres, Präsident der Österreichischen Ärztekammer. „Mit einer Plasmaspende kann auch ein Teil der gebildeten Antikörper entnommen und binnen weniger Tage einem kranken Menschen verabreicht werden. Damit können COVID-19 Erkrankte schneller die Krankheit abwehren und es werden Komplikationen vermieden“, sagt Szekeres.

Für den Spender ist der Vorgang völlig ungefährlich. „Das ist vergleichbar mit einer Blutabnahme und hat keine nachteiligen Wirkungen. Der Spender hat zudem ausreichend Antikörper, um auch weiterhin vor dem Coronavirus geschützt zu sein“, so Szekeres. Er appelliert an die Gesundheitsbehörden, die die Listen mit den infizierten Personen haben, diese zu kontaktieren und ebenfalls zur Spende aufzurufen.

„Diese klassische und bewährte Art der Bekämpfung von Infektionskrankheiten kann entscheidend sein, wenn es zu einer zweiten Infektionswelle kommt“, sagt Szekeres abschließend.

Service:

Plasmaspenden sind derzeit unter anderem beim Roten Kreuz und AKH Wien möglich. Für Fragen zur Spende steht die kostenlose Blutspendehotline des Roten Kreuzes unter 0800/190190 zur Verfügung. Anfragen und Anmeldungen nimmt zB auch die Universitätsklinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin der MedUni Wien unter Tel.: +43 (0)1 40400 – 53030 entgegen.

 


Coronavirus - Erreichbarkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Österreichischen Ärztekammer


Aufgrund der steigenden Infektionszahlen in der Bevölkerung hat die Österreichische Ärztekammer zum Schutz ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitgehend auf Homeoffice umgestellt. Nur wenn diese einem möglichst geringen Infektionsrisiko ausgesetzt werden, können sie auch weiterhin mit vollem Einsatz für Sie tätig sein.

In diesem Sinne ersuche ich Sie auch, bis auf Weiteres auf persönliche Besuche in der Österreichischen Ärztekammer zu verzichten. Wir bitten auch um Verständnis, dass die telefonische Erreichbarkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht immer zu 100 Prozent gewährleistet ist. Wir empfehlen daher, Anfragen vornehmlich via E-Mail zu stellen. Wir werden uns selbstverständlich bemühen, diese per Mail schnellstmöglich zu beantworten.

Bei dieser Gelegenheit darf ich mich bei Ihnen allen für den unermüdlichen Einsatz in dieser Krisenzeit bedanken.

Thomas Szekeres,
Präsident der Österreichischen Ärztekammer