ÖÄK-Diplom Alpin- und Höhenmedizin
Grundlagen
Grundlagen für das ÖÄK-Diplom Alpin- und Höhenmedizin sind die
der Österreichischen Ärztekammer.
Wichtiger Hinweis: Die Sonderfachbeschränkung im Sinne des § 31 Abs. 3 ÄrzteG 1998 sowie der anzuwendenden ÄAO ist insbesondere bei den praktischen Inhalten einzuhalten (§ 2 Abs. 6 Verordnung über ärztliche Weiterbildung).
Durch den Erwerb eines ÖÄK-Diploms/ÖÄK-Zertifikats/ÖÄK-CPD kann die Beschränkung auf das Sonderfach (§ 31 Abs. 3 ÄrzteG 1998) nicht aufgehoben, abgeändert oder erweitert werden (§ 2 Abs. 7 Verordnung über ärztliche Weiterbildung).
Ziel
Verbesserung der medizinischen Beratungskompetenz und Schulung der höhenmedizinisch diagnostisch-therapeutischen Fertigkeiten.
Zielgruppe
Ärztinnen und Ärzte für Allgemeinmedizin sowie Fachärztinnen und Fachärzte aller Sonderfächer.
Die Weiterbildung kann während der Ausbildung zur Ärztin/zum Arzt für Allgemeinmedizin oder zur Fachärztin/zum Facharzt absolviert werden.
Weiterbildungsdauer
Absolvierung der Inhalte gemäß Anlage möglichst innerhalb von vier Jahren.
Wesentliche Inhalte
82 UE Theorie
- Grundkurse A und B (je 13 UE) mit Schwerpunkt Höhenphysiologie - Innere Medizin - Pädiatrie
- Grundkurse C und D (je 13 UE) mit Schwerpunkt alpinmedizinische Orthopädie - Traumatologie - Notfallmedizin - Lawinenmedizin
- 30 UE Alpin- und Höhenmedizin, z.B. im Rahmen von Kongressen und Fachfortbildungen
50 UE Praxis
- 10 UE alpin- und höhenmedizinische Praxisseminare
- 40 UE Alpinsport unter professioneller Leitung von Bergführerinnen und Bergführer sowie Alpinmedizinerinnen und Alpinmediziner (Sommer- und Winterkurs)
Anrechnung von Weiterbildungsinhalten:
Anerkennung der Alpinärztekurse für das neue ÖÄK-Diplom Alpin- und Höhenmedizin im Sinne der Übergangsbestimmungen Punkt 8 der Anlage.
-
Im Falle, dass eine österreichische Ärztin bzw. ein österreichischer Arzt das "Diploma for Mountain Medicine" der ÖGAHM mit Prüfung im Zeitraum ab 2016 abgeschlossen hat, werden für das ÖÄK-Diplom Alpin- und Höhenmedizin die Grundkurse A bis D, Praxisseminare, Alpinsport sowie die Diplomprüfung anerkannt. Es sind für das ÖÄK-Diplom noch 30 UE Theorie in Alpin- und Höhenmedizin im Rahmen von Kongressen/Fachveranstaltungen zu absolvieren.
-
Die Absolvierung einzelner Wochen der Winter-, Frühjahrs- und Sommerlehrgänge wird unter der Voraussetzung der Gleichwertigkeit mit den Weiterbildungsanforderungen dieser Anlage mit 10 UE aus Kongressen/Fachveranstaltungen, 10 UE Praxisseminar sowie 20 UE Alpinsport angerechnet.
ÖÄK-Weiterbildungsverantwortlicher
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schobersberger
Informationen zum Weiterbildungsangebot
Bitte beachten Sie, dass österreichische Weiterbildungen nur dann anerkannt werden, wenn sie für die jeweilige ÖÄK-Weiterbildungsurkunde approbiert sind. Die Anbietenden sind berechtigt, die Weiterbildungen mit folgendem Logo zu führen:

Verleihung des ÖÄK-Diploms
Ansuchen um Verleihung des ÖÄK-Diploms sind mittels Antragsformular inklusive Nachweise in Kopie per E-Mail an mmmZGlwbG9tZUBhcnp0YWthZGVtaWUuYXQ= zu richten.