ÖÄK-Zertifikat Interdisziplinäre Schmerztherapie im intramuralen Bereich
Grundlagen
Grundlagen für das ÖÄK-Zertifikat Interdisziplinäre Schmerztherapie im intramuralen Bereich sind die
der Österreichischen Ärztekammer.
Wichtiger Hinweis: Die Sonderfachbeschränkung im Sinne des § 31 Abs. 3 ÄrzteG 1998 sowie der anzuwendenden ÄAO ist insbesondere bei den praktischen Inhalten einzuhalten (§ 2 Abs. 6 Verordnung über ärztliche Weiterbildung).
Durch den Erwerb eines ÖÄK-Diploms/ÖÄK-Zertifikats/ÖÄK-CPD kann die Beschränkung auf das Sonderfach (§ 31 Abs. 3 ÄrzteG 1998) nicht aufgehoben, abgeändert oder erweitert werden (§ 2 Abs. 7 Verordnung über ärztliche Weiterbildung).
Ziel
Schmerz ist das häufigste Symptom, mit dem Ärztinnen und Ärzte konfrontiert werden.
Besonders komplexe Anforderungen stellt die Versorgung chronisch schmerzkranker Menschen in Spezialeinrichtungen (z.B. Schmerzzentren, Rehakliniken, Tageskliniken), insbesondere die multimodale Therapie. Das ÖÄK-Zertifikat Interdisziplinäre Schmerztherapie im intramuneralen Bereich richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, die in dieser Versorgungsebene tätig sind.
Zielgruppe
Ärztinnen und Ärzte, die das ÖÄK-Diplom Spezielle Schmerztherapie und/oder dessen Weiterbildungsinhalte absolviert haben und die eine weitere Zusatzqualifikation für eine Tätigkeit bei interdisziplinären, hoch spezialisierten Schmerzeinrichtungen in Krankenanstalten erwerben wollen.
Weiterbildungsdauer
- Theorie (60 UE)
- Teilnahme an strukturierter schmerzmedizinischer Praxis
- 100 Einheiten im Rahmen der strukturierten schmerzmedizinischen Praxis an einer anerkannten schmerzmedizinischen Einrichtung
- Anwendung und Dokumentation der schmerzmedizinischen Erfahrungen und Fertigkeiten bei mindestens 270 Patientinnen und Patienten (siehe Tabelle in der Anlage)
Wesentliche Inhalte
- Interdisziplinäres Curriculum/Theorie
(wie z.B. Akutschmerzmanagement, chronische Schmerzkrankheiten, Quantitative Senorische Testung) - Strukturierte schmerzmedizinische Praxis
an einer anerkannten schmerzmedizinischen Einrichtung - Schmerzmedizinische Erfahrungen und Fertigungen an mindestens 270 Patientinnen und Patienten (Aufgliederung siehe Anlage)
ÖÄK-Weiterbildungsverantwortlicher
Prim. Assoc. Prof. PD Dr. Martin Aigner
Stv.: Dr. Friedrich Javorsky
Informationen zum Kursangebot
Bitte beachten Sie, dass österreichische Weiterbildungen nur dann anerkannt werden, wenn sie für die jeweilige ÖÄK-Weiterbildungsurkunde approbiert sind. Die Anbietenden sind berechtigt, die Weiterbildungen mit folgendem Logo zu führen:

Verleihung des ÖÄK-Zertifikats
Ansuchen um Verleihung des ÖÄK-Zertifikats sind mittels Antragsformular inklusive Nachweise in Kopie per E-Mail an mmmZGlwbG9tZUBhcnp0YWthZGVtaWUuYXQ= zu richten.