Spezialisierungen Spezialisierungen

Ziel der Spezialisierungen ist der geregelte Erwerb eingehender Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten für definierte ärztliche Tätigkeiten unmittelbar am oder mittelbar für Menschen nach Abschluss der Berufsausbildung.

Hier finden Sie die aktuelle konsolidierte Fassung der Spezialisierungsverordnung.

 Kriterienkatalog Spezialisierungen (324.7KB)


Online Formulare
 

 

 

Archiv

 Spezialisierungsverordnung 2017 (500.4KB) - Konsoldierte Fassung

Rahmen-Spezialisierungsverordnung 2015 (198.6KB), veröffentlicht am 21.12.2015

 Spezialisierungsordnung 2004 (27KB) (Außer Kraft getreten mit 1.7.2016)

 Durchführungsbestimmungen (38.6KB)

 

Gemäß § 20 Abs. 3 Rahmen-Spezialisierungsverordnung 2015 sind Ärztinnen/Ärzte, die eine Weiterbildung nach der Spezialisierungsordnung 2004 begonnen haben, berechtigt, diese gemäß den Bestimmungen der Spezialisierungsordnung 2004 zu beenden.

Anlagen zur Spezialisierungsordnung 2004 und Spezialisierungsstätten

 

FAQ

1. Welche Spezialisierungen gibt es?
2. Wer kann Spezialisierungen absolvieren?
3. Wer kann als Spezialisierungsstätte anerkannt werden?
4. Wie erfolgt die Anerkennung von Spezialisierungsstätten? Was sind die Kriterien?
5. Wie führe ich meinen Spezialisierungstitel?
6. Welche Übergangsbestimmungen gibt es?
7. Wie stelle ich einen Antrag? Wo finde ich die entsprechenden Formulare?
8. Wer sind die Ansprechpartner?

 

1. Welche Spezialisierungen gibt es?

  • Spezialisierung in Geriatrie
  • Spezialisierung in Phoniatrie
  • Spezialisierung in Handchirurgie
  • Spezialisierung in Palliativmedizin
  • Spezialisierung in Dermatohistopathologie
  • Spezialisierung in fachspezifischer psychosomatischer Medizin
  • Spezialisierung in Neonatologie und Pädiatrischer Intensivmedizin
  • Spezialisierung in Pädiatrischer Hämatologie und Onkologie
  • Spezialisierung in Pädiatrischer Endokrinologie und Diabetologie

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2. Wer kann Spezialisierungen absolvieren?

Fachärzte und Allgemeinmediziner, nähere Infos dazu finden Sie in den Anlagen der Spezialisierungsverordnung (Quellfachgebiet ist zu beachten!).
Turnusärzte können keine Spezialisierung absolvieren.

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3. Wer kann als Spezialisierungsstätte anerkannt werden?

  • Ausbildungsstätten gem. §§9 und 10 Ärzte 1998
  • Lehrpraxen gem. §12 ÄrzteG 1998
  • Lehrgruppenpraxen gem. §12a ÄrzteG 1998
  • Lehrambulatorien gem. §13 ÄrzteG 1998
  • Einrichtungen, welche der medizinischen/psychosozialen Behandlung/Pflege/Betreuung dienen
  • Pflegeheime, Altersheime und Hospize

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4. Wie erfolgt die Anerkennung von Spezialisierungsstätten? Was sind die Kriterien?

  • Die Anerkennung als Spezialisierungsstätte und die Festlegung der Anzahl der Spezialisierungsstellen pro Organisationseinheit, die nicht überschritten werden darf, erfolgt durch die Ausbildungskommission der ÖÄK nach Anhörung der Spezialisierungskommission aufgrund der Kriterien der Spezialisierungsverordnung.
  • Es ist ausreichend, wenn zumindest ein Arzt mit der entsprechenden Spezialisierung in der Spezialisierungsstätte beschäftigt ist (1:1 Schlüssel)
  • Die Anerkennung als Spezialisierungsstätte kann erforderlichenfalls unter Auflagen und Bedingungen erteilt werden.
  • Die Anerkennung als Spezialisierungsstätte ist mit sieben Jahren befristet.

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5. Wie führe ich meinen Spezialisierungstitel?

Ein Arzt, der ein Spezialisierungsdiplom erworben hat, ist berechtigt, nach seiner Berufsbezeichnung die Bezeichnung der Spezialisierung entsprechend der Anlage anzufügen. (z.B. Arzt für Allgemeinmedizin (Spezialisierung in Geriatrie))

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6. Welche Übergangsbestimmungen gibt es?

  • Die „alten" Spezialisierungsdiplome (Handchirurgie, Dermatohistopathologie) bleiben gültig.
  • Spezialisierungsstätten nach der „alten" SpezO 2004 müssen ebenfalls neu ansuchen
  • Ärzte, die eine Weiterbildung nach der Spezialisierungsordnung 2004 begonnen haben, sind berechtigt, diese zu beenden.
  • Ärzte welche ein gleichwertiges Additivfach abgeschlossen haben, müssen keinen Antrag stellen sondern können ein E-Mail mit der Bitte um Umtragung in der Ärzteliste an spezialisierungen@aerztekammer.at schicken!
    Dasselbe gilt für Ärzte mit PSY II Diplom für die Spezialisierung in fachspezifischer psychosomatischer Medizin!
  • Wird lediglich eine Umtragung in der Ärzteliste vorgenommen, wir kein Diplom ausgestellt! Die Bestätigung erfolgt per E-Mail.

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7. Wie stelle ich einen Antrag? Wo finde ich die entsprechenden Formulare?

Hier geht es zu den Formularen.

Erforderliche Informationen zur Antragsbearbeitung:

  • Spezialisierungsstätten
    • Krankenanstaltennummer
    • (z.B. K100 – kann im Spitalskompass nachgesehen werden)
    • Leistungszahlen
    • Ausbildungskonzept
    • Angabe von Ärzten mit Spezialisierungsdiplom + Stundenausmaß
    • Unterschrift Rechtsträger + Abteilungsleiter/ärztliche Direktion
       
  • Spezialisierungsdiplome
    • ÖÄK Nummer
    • Tätigkeitsnachweis (zeitlich und inhaltlich) mit Unterschrift Vorgesetzten
    • ggf. weitere Ausbildungsnachweise
    • Unterschrift Antragssteller

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8. Wer sind die Ansprechpartner?

Barbara JANITS, MA, Tel: 01/51406-3953,
E-Mail: b.janits@aerztekammer.at

Nicole GOTTSBACHNER, Tel: 01/51406-3955,
E-Mail: n.gottsbachner@aerztekammer.at

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