Daten & Fakten

Daten & Fakten

Ärztestatistik für das Jahr 2025

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl von Grafiken aus der österreichischen Ärztestatistik von 2025, welche Sie hier auf dieser Seite herunterladen können.

Klicken Sie auf die Grafiken, um sie in einer größeren Version zu öffnen.

 

Grafik 04: Strukturdiagramm Ärzteschaft - Kopfzahlen der Kammermitglieder - Ärztinnen und Ärzte

Stichtag: 31.12.2025

Grafik 04: Strukturdiagramm Ärzteschaft - Kopfzahlen der Kammermitglieder - Ärztinnen und Ärzte

AM: inklusive / FA: exklusive Fachärzte/Fachärztinnen für Allgemein- und Familienmedizin
Mehrfachzählungen bei Tätigkeit in unterschiedlichen Bundesländern.

Datenquelle: Standesführung der ÖÄK

Abkürzungen und Begriffe: FA=Fachärzteschaft, AM=Allgemeinmediziner als auch Fachärztinnen und Fachärzte für Allgemein- und Familienmedizin, TA=Turnusärzte und Turnusärztinnen.

Zählmethode: Um dem föderalen System Österreichs gerecht zu werden, werden Ärztinnen und Ärzte auf Bundeslandebene – als Landeskammermitglieder – erhoben.
Dadurch kommt es jedoch zu Mehrfachzählungen, wenn Ärztinnen und Ärzte in mehreren Bundesländern tätig sind.

 

Interpretationshilfe: Die Ärzteschaft umfasst 53.353 Personen (erster horizontaler Balken, ober Hälfte), diese teilen sich auf in 10.256 Turnusärzte und Turnusärztinnen, 13.081 Allgemeinmediziner und Allgemeinmedizinerinnen sowie 29.917 Fachärzte und Fachärztinnen (zweiter horizontaler Balken, obere Hälfte). Je Farbe zeigt die darunterliegende Hälfte die Ärztinnen und Ärzte nach dem Geschlecht an. So gibt es mehr Fachärzte als Fachärztinnen aber mehr Allgemeinmedizinerinnen als Allgemeinmediziner.

 

Grafik 06: Ärztinnen und Ärzte nach Alter

Stichtag: 31.12.2025

Grafik 06: Ärztinnen und Ärzte nach Alter

Datenquelle: Standesführung der ÖÄK

Zählmethode: Alle ärztlich tätigen Personen (Turnusärztinnen/Turnusärzte und selbstständig berufsberechtigte Ärztinnen und Ärzte) wurden gezählt.

Interpretationshilfe: Bei den Älteren überwiegt der Anteil an Männern an der Ärzteschaft. Bei den Jüngeren überwiegt der Anteil an Frauen.

 

Grafik 10: Ärztedichte nach Bundesländern (Kammermitglieder)

Stichtag: 31.12.2025

Grafik 10: Ärztedichte nach Bundesländern (Kammermitglieder)

Ärztedichte pro 1.000 Einwohner Nach Bundesland:
Burgenland Kärtnen Niederösterreich Oberösterreich Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg Wien
5.34 5.36 5.12 4.68 6.52 5.58 6.31 4.7 7.33

Datenquellen: Ärztezahlen aus der Standesführung der ÖÄK, Stand: 31.12.2025; Bevölkerungszahlen von Statistik Austria, Stand: 1.10.2025

Zählmethode: Die Ärztedichte berechnet sich aus der Anzahl an ärztlich tätigen Personen (Turnusärztinnen/Turnusärzte und selbstständig berufsberechtigte Ärztinnen und Ärzte) je 1000 Einwohnern. Ist ein Arzt in mehreren Bundesländern tätig, zählt er in jedem Bundesland in dem er ärztlich tätig ist.

Interpretationshilfe: Je heller ein Bundesland, desto geringer ist die Ärztedichte. Diese Ärztedichte ist nicht direkt mit einer höheren Versorgungsdichte gleichzusetzen.

 

Grafik 14: Fachrichtungen - Fächerkombinationen

Stichtag: 31.12.2025

Knoten = Fachrichtung, Zahl in Klammern = Anzahl an Ärztinnen u. Ärzten mit eingetragener Fachrichtung, Verbindung = Zwei-Fach-Kombination, Zahl auf Linie = Anzahl an Ärztinnen u. Ärzten mit der Kombination.

Grafik 14: Fachrichtungen - Fächerkombinationen

Es wurden nur Fachkombinationen berücksichtigt, die von min. 10 Ärztinnen/Ärzten geführt werden.

Datenquelle: Standesführung der ÖÄK

Abkürzungen und Begriffe: AGChr, Allgemeinchirurgie und Gefäßchirurgie; AM, Allgemeinmedizin; ANÄ, Anästhesiologie und Intensivmedizin; ARB, Arbeitsmedizin; AUG, Augenheilkunde und Optometrie; BLU, Transfusionsmedizin; CHI, Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie; CHK, Kinder‐ und Jugendchirurgie; DER, Haut und Geschlechtskrankheiten; GYN, Frauenheilkunde und Geburtshilfe; HCHIR, Herzchirurgie; HNO, Hals‐, Nasen‐ und Ohrenheilkunde; HYG, Klinische Mikrobiologie und Hygiene; InKar; Innere Medizin und Kardiologie; Inn.Pn, Innere Medizin und Pneumologie; INT, Innere Medizin; KI, Kinder‐ und Jugendheilkunde; KindJP.PT, Kinder‐ und Jugendpsychiatrie und psychotherapeutische Medizin; KJP, Kinder‐ und Jugendpsychiatrie; LU, Lungenkrankheiten; MCL, Medizinische und Chemische Labordiagnostik; MKG, Mund‐, Kiefer‐ und Gesichtschirurgie; NCH, Neurochirurgie; NEU, Neurologie; NM, Nuklearmedizin; NP, Neurologie und Psychiatrie; ORT, Orthopädie und Orthopädische Chirurgie; OrTra, Orthopädie und Traumatologie; PAT, Klinische Pathologie und Molekularpathologie; PCH, Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie; PHM, Physikalische Medizin und allgemeine Rehabilitation; PN, Psychiatrie und Neurologie; PPT, Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin; PSY, Psychiatrie; RAD, Radiologie; SRA, Strahlentherapie‐Radioonkologie; TCHIR, Thoraxchirurgie; UCH, Unfallchirurgie; URO, Urologie;

Zählmethode und Darstellung: Alle Berechtigungen von ärztlich tätigen Personen wurden gezählt. Dargestellt werden nur jene Berechtigungen, die mindestens 50 Personen innehaben. Verbindungen zwischen Berechtigungen werden nur eingezeichnet, wenn es mindestens 10 Personen mit beiden Berechtigungen gibt.
Die Farbgebung bzw. Gruppierung der Fächer ergibt sich u.a. aus der Gewichtung: Dabei wird die tatsächlich auftretende Häufigkeit einer Kombination durch ihre erwartete Häufigkeit geteilt. Es handelt sich hierbei jedoch um einen berechneten Fachbereich, der Fachkombinationen umfasst, die besonders häufig miteinander auftreten, und keinen tatsächlichen Fachbereich.

Interpretationshilfe: Viele Ärztinnen und Ärzte haben gleichzeitig mehrere Berufsberechtigungen, also eine Kombination an Berechtigungen. Oft wird eine Berechtigung zum Allgemeinmediziner und danach eine weitere Berechtigung zu einem Fach erlangt. Zum Beispiel haben von den 2.126 Personen mit der Berechtigung im Fach GYN 966 Personen ebenso die Berechtigung für Allgemeinmedizin.

 

Grafik 15: In Österreich tätige Ärztinnen und Ärzte nach Herkunftsländern

Stichtag: 31.12.2025

Grafik 15: In Österreich tätige Ärztinnen und Ärzte nach Herkunftsländern

Erfasst sind alle zum 31.12.2025 in der Ärzteliste eingetragenen Ärztinnen und Ärzte (Mehrfachzählungen bei unterschiedlicher Tätigkeit je Bundesland möglich)
Die Staatszugehörigkeit bezieht sich auf den Moment der Ersteintragung.

Datenquelle: Standesführung der ÖÄK

Zählmethode: Alle ärztlich tätigen Personen (Turnusärztinnen/Turnusärzte und selbstständig berufsberechtigte Ärztinnen und Ärzte) wurden gezählt. Bei Personen, die in mehreren Bundesländern mit unterschiedlicher Arztart (AM / FA / TA) tätig sind, kommt es zu Mehrfachzählungen.
Die Nationalität entspricht der Staatsbürgerschaft der Person bei der Ersteintragung in die Ärzteliste und kann daher alten Länderbezeichnungen entsprechen.

Interpretationshilfe und Darstellung: Etwas über 18% der in Österreich tätigen Ärzte verfügten beim Zeitpunkt der Eintragung in die Ärzteliste (= Aufnahme der ärztlichen Tätigkeit) über eine nicht-österreichische Staatsbürgerschaft. Die größte Gruppe stellt dabei Deutschland, gefolgt von den anderen Nachbarländern Italien und Ungarn.

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Hinweis

Die Grafiken basieren auf Zahlen der Österreichischen Ärztekammer und dürfen nur mit vorheriger Genehmigung verwendet werden.

Für weitere Zahlen und andere Auflösungen wenden Sie sich bitte an die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit.