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Gesundheitsreform kann nur mit Einbindung der Ärzteschaft gelingen

Bei den laufenden Reformbemühungen darf nicht auf die Leistungserbringer vergessen werden, erinnert Edgar Wutscher, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer.

„In den aktuellen Reformbestrebungen nehmen bisher offensichtlich ökonomische Standpunkte den größten Raum ein. Was ich vermisse, ist die Einbindung der Ärztinnen und Ärzte, die schlussendlich die Leistung erbringen und die Berücksichtigung der Versorgung der Patientinnen und Patienten“, kommentiert Edgar Wutscher, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer und Bundeskurienobmann der niedergelassenen Ärzte, die aktuellen Verhandlungen rund um die Gesundheitsreform. Die bisher bekannt gewordenen Konzepte würden zweifeln lassen, ob damit eine nachhaltige Absicherung des österreichischen Gesundheitssystems gelingen kann, sagt Wutscher.

„Gelingen kann eine Reform nur, wenn die Expertise der Ärztinnen und Ärzte eingeholt und mitberücksichtigt wird. Sie arbeiten täglich an vorderster Linie des Gesundheitssystems und kennen die drängendsten Probleme, aber auch die notwendigen Lösungsschritte am besten“, unterstreicht Wutscher. Zudem habe die Ärztevertretung schon umfassende Konzeptarbeiten geleistet und Lösungsmodelle ausgearbeitet, die man nur noch umsetzen müsse, erinnert der ÖÄK-Vizepräsident.


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ÖÄZ 7 | 09.04.2026

Gesundheitspolitik: Schieflagen vermeiden