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Internationale Konfliktgebiete: Österreichische Ärztekammer verurteilt Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen scharf

ÖÄK-Präsident Steinhart: „Angriffe auf die Gesundheitsinfrastruktur verstoßen gegen rechtliche und ethische Standards.“

Aus zahlreichen internationalen Konfliktgebieten mehren sich Berichte, dass zunehmend Einrichtungen der Gesundheitsversorgung ins Visier von militärischer Gewalt geraten. Die Österreichische Ärztekammer stellt dazu klar, dass Angriffe auf die Gesundheitsinfrastruktur gegen rechtliche und ethische Standards verstoßen, und bekennt sich klar zur Neutralität und Sicherheit von medizinischem Fachpersonal in allen Konfliktgebieten.

Zuletzt gab es Berichte von Menschenrechtsorganisationen und Fachzeitschriften, wonach Militärpersonen gewaltsam in Krankenhäuser eindringen und dort mit Tränengas und Schusswaffen medizinisches Personal sowie auch Patientinnen und Patienten angreifen. 

„Nach internationalem humanitärem Recht sind Gesundheitseinrichtungen geschützte Orte, die niemals angegriffen werden dürfen. Solche Angriffe stellen schwere Verstöße gegen die Genfer Konvention dar. Wir solidarisieren uns mit Patientinnen und Patienten ebenso wie mit unseren Kolleginnen und Kollegen sowie dem Pflegepersonal und verurteilen diese Angriffe aufs Schärfste – unabhängig wo und von wem diese begangen werden“, betonte Johannes Steinhart, Präsident der Österreichischen Ärztekammer.


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