Kampagne „Medikamentenabgabe auch in der Ordination“
Medikamentenabgabe
auch in der Ordination:
patientenfreundlich,
einfach und diskret
5 Gründe, warum Österreich die Medikamentenabgabe in der Ordination braucht:
- Diagnose und Therapie aus einer Hand
- Patientinnen und Patienten ersparen sich unnötige Wege
- Weniger unnötige Kilometer entlasten auch die Umwelt
- Weniger unnötige Wege bedeutet weniger neue Infektionsketten
- Hausärzte können das Medikament beim Hausbesuch gleich mitnehmen
Recht auf Medikamentenabgabe bei allen niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten
„Gesundheitspolitik sollte die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten wieder mehr in den Fokus stellen. Das freiwillige Recht auf Medikamentenabgabe in der Ordination ist ein wesentlicher Baustein dafür“, sagt Edgar Wutscher, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer und Obmann der Bundeskurie niedergelassene Ärzte. Eine Kampagne unter dem Titel „Medikamentenabgabe auch bei der Ärztin, beim Arzt: patientenfreundlich, einfach und diskret“ soll dabei unterstützen, das Bewusstsein für dieses Thema zu stärken. Dabei setzt das Referat für Hausapotheken und Medikamentenangelegenheiten der Österreichischen Ärztekammer auf einen Medienmix aus Print, Online und interner Bewerbung durch Ordinationsplakate (siehe unten).
Diagnose und Therapie aus einer Hand
„Inhaltlich zielt die Kampagne darauf ab, dass Patientinnen und Patienten einfach, diskret und ohne unnötige Umwege zeitsparend zu ihren Medikamenten kommen“, erklärt Referatsleiter Silvester Hutgrabner die Stoßrichtung. Das hätte Vorteile für alle Beteiligten: „Der Patient kommt schneller zum Medikament, der Arzt kann Diagnose und Therapie aus einer Hand bieten, zudem entlasten wir das Gesundheitswesen durch weniger Infektionsketten und die Umwelt durch weniger gefahrene Kilometer.“ Wichtig sei in diesem Zusammenhang, auch die Primärversorgungszentren einzubeziehen. „Dort kann es zwar ergänzend zu den Ärzten diverseste Gesundheitsanbieter wie Physiotherapeuten oder Diätologen geben, die Patienten erhalten aber keine Medikamente direkt beim Arzt, weil der Gesetzgeber noch nicht geregelt hat, die PVZ mit Hausapotheken auszustatten“, unterstreicht Hutgrabner. Ebenso fehle nach vor eine Regelung, was beim Zusammenschluss mehrerer Ärzte zu sogenannten Primärversorgungs-Netzwerken (PVN) mit bestehenden Hausapotheken geschieht. „Das ist ein Grund, warum die Möglichkeit des Zusammenschlusses zu PVN nur wenig genutzt wird, obwohl diese für den ländlichen Raum eine sehr attraktive Versorgungsform sein können“, erklärt Hutgrabner. Und Wutscher ergänzt: „Gerade im ländlichen Raum machen Hausärzte noch Hausbesuche, da ist es natürlich von Vorteil, wenn sie nicht nur Rezepte überreichen, sondern direkt das Medikament, um den Patientinnen und Patienten zusätzliche Wege zu ersparen“, betont er.
Kommunalmesse
Seit 2022 nimmt die Österreichische Ärztekammer an der jährlich stattfindenden Kommunalmesse teil. Im Rahmen von Österreichs größter Fachmesse für die Top-Entscheidungsträger der Gemeinden sprechen die Ärztevertreter im Dialog mit den Bürgermeistern über Herausforderungen und Problemstellungen in der Versorgung im ländlichen Raum und bieten Informationen zur Besetzung von Kassenstellen und zur Bedeutung ärztlicher Hausapotheken.
Fotos von der Kommunalmesse
Sammelband „Meine Gemeinde, meine Ärztin, mein Arzt“
In Kooperation mit dem Kommunalverlag erscheinen im Magazin „kommunal“ in regelmäßigen Abständen Artikel rund um das Thema Landarzt und Hausapotheke. Diese Artikel wurden zusammen mit der laufenden Berichterstattung in der Österreichischen Ärztezeitung in einem Sammelband zusammengefasst.
Hier können Sie diesen
Sammelband herunterladen
Sonderausgabe der Bürgermeister-Zeitung

Die Bundeskurie niedergelassene Ärzte der Österreichischen Ärztekammer hat gemeinsam mit dem Kommunalverlag eine Spezialausgabe der Bürgermeister-Zeitung erarbeitet, die sich an alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister richtet und sich ausschließlich der ärztlichen Versorgung in Gemeinden widmet. Auf 36 Seiten erhalten die kommunalen Entscheidungsträger alle Informationen zu diesem Thema – von der Vergabe von Kassenstellen, welchen Handlungsspielraum Gemeinden haben und wie wichtig Hausapotheken für die Besetzung von Kassenstellen im ländlichen Raum sind.
Hier können Sie die gesamte
Sonderausgabe herunterladen.
Aktuelle Pressekonferenzen
Lösungsansätze gegen den Kassenärztemangel im ländlichen Raum
Aktuelle Umfrage zeigt: Gemeindevertreter sehen zunehmend Probleme bei der wohnortnahen Versorgung und fordern neue Lösungsansätze ein.
Zur Presseaussendung
Videoreihe „Hausapotheken & Landärzteschaft“
Ärztinnen und Ärzte im Gespräch:
Bürgermeister im Gespräch:
Patientinnen und Patienten im Gespräch:
Der Fall Retzbach: