Neuigkeiten und aktuelle Informationen

null ÖÄK-Umweltmediziner fordern Sanierungsoffensive auch für Altenheime und Spitäler

Nicht nur Schulen, sondern auch Altenheime und Spitäler könnten von mehr Energieeffizienz und besserer Luft profitieren, sagt Umweltmedizinreferent Heinz Fuchsig.

„Dass die Regierung mit einem Sanierungspaket den Schulen zu mehr Energieeffizienz und besserer Luft verhelfen will, ist gut und richtig“, sagt Heinz Fuchsig, Umweltmedizinreferent der Österreichischen Ärztekammer. Nicht nur die Ansteckungsrate steige bei mangelnder Lüftung - wegen sinkender Konzentration verschlechtere sich die Leistung der Schülerinnen und Schüler nach Schätzungen um durchschnittlich 10% oder mehr.

Für Altenheime und Krankenhäuser gebe es einen zusätzlichen Benefit, wenn nicht nur künstlich belüftet, sondern auch gekühlt wird. „In Hitzephasen gibt es wesentlich mehr Spitalsaufnahmen und eine hohe Sterblichkeit“, sagt Fuchsig unter Verweis auf Statistiken aus Wien. Während für die Haushalte die Hitzeaktionspläne der österreichischen Bundesländer nächtliches Lüften und Hilfe aus der Nachbarschaft zu organisieren vorschlagen, werde bei diesen Gesundheitseinrichtungen Kühlung mittelfristig alternativlos. „Das hilft nicht nur den Patientinnen und Patienten, sondern schützt Ärztinnen und Ärzte sowie das Pflegepersonal bei seiner Arbeit vor dafür unerträglichen Temperaturen von über 30°C“, sagt Fuchsig.

„Dämmen, Abschatten – möglichst mit Photovoltaik, damit eine Kühlung auch bei einem Blackout gleich mit eigenem Strom gesichert betrieben werden kann – und Klimatisierung könnten wir in einem Hitzesommer bei einer neuerlichen Corona-Welle doppelt brauchen“, so Fuchsig: „Wer zu den Corona-Risikopersonen zählt, ist zu 90 Prozent auch bei Hitze in seiner Gesundheit bedroht.“


Coronavirus - Erreichbarkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Österreichischen Ärztekammer


Aufgrund der steigenden Infektionszahlen in der Bevölkerung hat die Österreichische Ärztekammer zum Schutz ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitgehend auf Homeoffice umgestellt. Nur wenn diese einem möglichst geringen Infektionsrisiko ausgesetzt werden, können sie auch weiterhin mit vollem Einsatz für Sie tätig sein.

In diesem Sinne ersuche ich Sie auch, bis auf Weiteres auf persönliche Besuche in der Österreichischen Ärztekammer zu verzichten. Wir bitten auch um Verständnis, dass die telefonische Erreichbarkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht immer zu 100 Prozent gewährleistet ist. Wir empfehlen daher, Anfragen vornehmlich via E-Mail zu stellen. Wir werden uns selbstverständlich bemühen, diese per Mail schnellstmöglich zu beantworten.

Bei dieser Gelegenheit darf ich mich bei Ihnen allen für den unermüdlichen Einsatz in dieser Krisenzeit bedanken.

Thomas Szekeres,
Präsident der Österreichischen Ärztekammer